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DIE RESTAURIERUNG DER BREMSEN

DIE RESTAURIERUNG DER BREMSENAuch wenn der Bremsbelag abgenutzt ist, kann die Grundlage weiter verwendet werden.

Bei der Zerlegung des Motorrades bewegt sich die Erneuerung des Bremssystems in mehrere Richtungen. Die Hebel werden Sie, ebenso wie die Metallteile, separat restaurieren, die Kabel neu beschaffen oder anfertigen und die Erneuerung der Bremsen selbst äußert sich zunächst in der Erneuerung der Bremssattel und der Aluminium-Halterungen. Für einige Motorräder lassen sich neue oder restaurierte Bremssattel beschaffen, andere müssen Sie eigenständig ausarbeiten. Die meisten alten Motorräder hatten Bremssattel mit Reibebelägen, die durch Nieten an die Aluminiumgrundlage befestigt wurden. In den letzten Jahren wurden die Nieten durch spezielle Klebstoffe ersetzt. Wir werden uns aber auf die Restaurierung mit Nieten konzentrieren.

Entfernen Sie die alten Beläge von der Grundlage, indem Sie die Mitte der Nieten mit einem Punktdrucker punktieren und sie mit einem Bohrer größeren Durchmessers bis zu jener Tiefe einbohren, an welcher sich die Nieten lockern und auf die andere Seite fallen. Wenn Sie alle Nieten entfernt haben, müssten die Bremsbeläge frei liegen und von der Unterlage getrennt werden können. Untersuchen Sie die Aluminiumunterlage gründlich auf Beschädigungen, die während einer unsachgemäßen Demontage entstehen können, meistens an den halbkreisförmigen und geraden Aufnehmern der Achse und des Arbeitsexzenters, an welche sich die halbkreisförmigen Grundlagen während des Betriebs anlehnen. Wenn Schäden vorhanden sind, muss neues Material angeschweißt und maschinell verarbeitet werden, bevor ein neuer Belag angebracht wird. Halbkreisförmige Unterlagen, die einwandfrei aber ausnehmend verunreinigt und oxidiert sind, können ohne negative Folgen sandgestrahlt werden.

DIE RESTAURIERUNG DER BREMSENReinigen Sie die Aluminium-Grundlagen der Bremsbeläge und bereiten Sie diese für die Vernietung der neuen Verkleidungen vor.

Suchen Sie in einem Fachgeschäft mit Ersatzteilen für Traktoren, Lastkraftwagen und ältere Fahrzeuge Bremsbeläge, die perforiert für bestimmte Fahrzeugtypen oder meterweise verkauft werden. Achten Sie beim Einkauf der Meterware auf die Dicke und Breite des Streifens, während Sie bei den fertigen Belägen nach jenen suchen, deren Radius vollständig oder so gut wie möglich Ihrer halbkreisförmigen Unterlage entsprechen. Die Verteilung der Löcher muss Sie nicht kümmern, da Sie ohnehin neue machen werden, die der Verteilung auf Ihrer Unterlage entsprechen. In Ihrem lokalen Werkzeugfachhandel finden Sie Aluminium-oder Kupfernieten mit dem gleichen Durchmesser wie jener der Löcher in Ihrer halbkreisförmigen Unterlage. Sollten Sie Kupfernieten erwerben, sollten Sie diese vor der Montage durch das Erwärmen mit einer Gas-Wärmelampe ablassen.

DIE RESTAURIERUNG DER BREMSENDie Kupfernieten müssen vor dem Vernieten weich gemacht werden, indem sie erwärmt und sofort abgekühlt werden.

Setzen Sie die Bremsbeläge an die Unterlage an und markieren Sie auf der Rückseite der Beläge durch die Löcher in der Unterlage die Stellen für die Nieten. Bohren Sie mit einem Bohrer, der denselben Durchmesser wie die Nieten hat, neue Löcher in die Beläge. Dann bohren Sie mit einem Bohrer, der denselben Durchmesser hat wie der Nietenkopf, etwas größere Löcher in die Außenseite der Beläge, etwa bis zur mittleren Tiefe des Belagmaterials. Dadurch sitzen die Nietenköpfe später tiefer als die Reibefläche der Beläge, was beim Bremsen vermeidet, dass die Nieten am Metallrand im Mittelteil des Rades kratzen. Gewöhnlich bewegt sich der Unterschied der Tiefe des Kopfes und der Reibeoberfläche innerhalb zwei bis drei Millimeter, während die Gesamtdicke der Bremsbeläge im Durchschnitt vier bis fünf Millimeter beträgt. Mindestens ein Millimeter des Materials muss unter den Nietenköpfen bleiben, damit der Bremsbelag fest auf der Unterlage sitzt. Nach der Vorbereitung der Löcher beginnen Sie mit dem Vernieten. Zunächst bereiten Sie eine kreisförmige Stütze mit demselben Durchmesser wie jenem des Nietenkopfs vor und befestigen ihn in einem Schraubstock, damit er den Schlägen mit dem Hammer standhalten kann. Wenn Sie keine gedrechselte kreisförmige Stütze haben, reicht auch eine Schraubenstirn mit ähnlichen Dimensionen.

DIE RESTAURIERUNG DER BREMSENVernieten Sie die neue Verkleidung durch die vorbereiteten Kupfernieten mit der Grundlage.

Daraufhin setzen Sie die Niete an, die Sie durch den Bremsbelag und das Loch in der halbkreisförmigen Unterlage der Bremsen gedrückt haben und schlagen leicht einige Male mit dem spitzen Teil des Hammers auf den Teil der herausragt, damit er breiter wird. Die Nieten sollten greifen, aber schlagen Sie mit dem Hammer keinesfalls eine Niete so dass sie vollständig fest sitzt, sondern setzen Sie zunächst alle Nieten ein und prüfen, ob der Bremsbelag richtig an seinem Platz sitzt und ob die Nietenköpfe tief genug unterhalb der Bremsbelagoberfläche liegen. Erst dann erweitern Sie mit zusätzlichen Schlägen das Nietenmaterial bis zum Ende, damit die Verbindung ihre endgültige Festigkeit bekommt. Da man bei den Bohrungen der größeren Löcher für die Nietenköpfe die Lochtiefe nur schwer einschätzen kann, ist es möglich, dass einige Nieten im Verhältnis zur Belagoberfläche nicht tief genug sitzen. In diesem Fall schleifen Sie diese von hinten, vertiefen das Loch für den Nietenkopf und vernieten von neuem.

DIE RESTAURIERUNG DER BREMSENNieten, die nach dem Drechseln herausstehen, schleifen Sie zusätzlich.

Nach dem Vernieten schneiden Sie den Belag, wenn er größer ist als die Unterlage, mit einer Schleifmaschine und einer dünnen Trennscheibe. Tun Sie dies mit einer Schutzmaske für Gesicht und Augen und arbeiten Sie vorzugsweise im Freien. Am besten wäre, wenn die Bremssattel etwas dicker sind als die Originalen, jedoch werden Sie die Angaben in Millimetern nur schwer in der technischen Dokumentation finden. Ungefähre Angaben über die Dicke können Sie messen, indem Sie zwei halbkreisförmige Bremsunterlagen nehmen und diese in den Mittelteil des Rades dort einsetzen, wo Sie normalerweise sitzen, wenn sie am Deckel angebaut werden und wenn das Rad in Betrieb ist. Dann können Sie den Abstand zwischen ihnen und dem kreisförmigen Metall, auf dem die Bremsbeläge beim Bremsen entlang gleiten, sehen. Die neuen Beläge sollten diesen Abstand ausfüllen und nur etwa 0,5 mm Abstand zum Metall haben. Weiterhin findet man in der technischen  Dokumentation Angaben über den Durchmesser der Trommelbremsen. Normalerweise sind dies die Angaben über den Durchmesser der Trommelbremsen im Mittelteil des Rades. Wenn Sie diesen gedrechselt haben um die Furchen und den Verschleiß, der durch das Bremsen entstanden ist zu glätten, müssen Sie den dadurch entstandenen größeren Durchmesser berücksichtigen.

Doch für den Fall, dass Ihre neu vernieteten Beläge dicker sind als das Original, setzen Sie die halbkreisförmigen Unterlagen am Raddeckel zusammen, an welchem Sie vorher die erneuerten Achsen angebracht haben und tauschen in jedem Fall die Federn aus, wenn sie rostig oder beschädigt sind. Nach der Zusammensetzung messen Sie den äußeren Durchmesser, der größer sein sollte als der Durchmesser der Trommel im Mittelteil des Rades. Dann drechseln Sie die Bremssattel an einer Drehmaschine auf einen Durchmesser, der um einen Millimeter kleiner ist, als jener der Trommel. Dadurch erreichen Sie den gewünschten 0,5 mm Abstand nach dem Einbau und eine perfekte Einpassung der Sattel an die Trommel schon bei den ersten Metern, die Sie fahren, sowie ein kleines Spiel der Bremshebel bis zum Zeitpunkt der Vollbremswirkung. Überprüfen Sie nach dem Drechseln unbedingt die Tiefe der Nietenköpfe im Verhältnis zur neu gedrechselten Oberfläche der Bremssattel. Die Mindestdifferenz muss 1,5 mm betragen. Dann setzen Sie den Deckel mit den komplettierten Bremsbeläge in den Mittelteil des Rades ein, welcher daraufhin bereit für die Montage ist.

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